| | 31.08.2010 | 22:08 Uhr Im Internet ist ein Video aufgetaucht, in dem ein Mädchen zu sehen ist, wie sie sechs kleine Hundewelpen in einen Fluss wirft. Das Mädchen hat an ihrer schlimmen Tat auch noch sichtlich Freude.
Die unfassbar grausame Bilder lassen die Internet-Gemeinschaft erschaudern.
Das Video ist herzzerreißend und lässt niemanden kalt. Eine junge Frau, vermutlich aus Osteuropa, greift in einen Eimer, in dem sich sechs Hundewelpen befinden. Sie packt das erste und wirft es in hohem Bogen in einen Fluss. Das hilflose Tier ertrinkt vermutlich qualvoll in den Fluten.
Ein Hunde-Baby nach dem anderen wird auf diese grausame Art und Weise entsorgt. Die junge Frau johlt dabei und hat offensichtlich ihren Spaß an der Tierquälerei. Obwohl die Welpen winseln und kläffen, erbarmt sich ihre Mörderin nicht.
Mit Unverständnis und Wut reagiert die Internet-Gemeinde auf das Video. Auf Facebook, Youtube und anderen Plattformen wird nach der brutalen Welpen-Killerin bereits intensiv gefahndet.
Eine Expertin vom deutschen Tierschutzbund erklärt, dass die kleinen Welpen wohl keine Chance hatten, ans Land zu gelangen. Die mutmaßliche Hundemörderin ist noch nicht identifiziert worden. Man vermutet aber, dass das Video in Kroatien aufgenommen wurde.
Schockvideo zeigt Tierquälerei: Videolink: « L I N K »
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02.08.2010 | 09:15 Uhr
Bei einer bosnischen Tierschutzorganisation ging offensichtlich ein E-Mail ein, worin das Mädchen mit dem roten Kapuzenpullover angeblich als Teenager aus der Stadt Bugojno in Bosnien und Herzegowina identifiziert wird. Sie soll Antonia *M. heißen und ihr Bruder soll angeblich das Video gedreht haben.
*Nachnamen von der Redaktion anonymisiert
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02.08.2010 | 23:147 Uhr
Nach Youtube-Video: Hetzjagd auf Unschuldige in München
Ein Tierquäler-Video schockt die Welt: Eine unbekannte Frau wirft vor der Kamera Hundewelpen in einen Fluss. Youtube nahm das 44 Sekunden dauernde Video inzwischen von seiner Plattform. Im sozialen Netzwerk Facebook wurden gleich mehrere Gruppen gegründet, in denen zur Rache gegen das Mädchen aufgerufen wurde. Die Gruppe «Findet das Mädchen, das Welpen in einen Fluss warf» hatte gestern schon mehr als 5000 Mitglieder.
Jetzt wurde eine 18-Jährige aus Bayern als Täterin denunziert. Laut Polizei ist sie völlig unschuldig. Doch die Hetzjagd hat begonnen.
„Das Mädchen auf dem Video ist definitiv nicht Melanie S.“, betont der Münchner Polizeisprecher Peter Reichl. „Da gibt es keinen Zweifel.“ Doch der wütende Protest ist nicht mehr zu stoppen. Die Angriffe auf Melanie S. beginnen. Die 18-Jährige lebt in Aying (Kreis München). Das Telefon steht nicht mehr still. Völlig fremde Menschen rufen an, beschimpfen sie, drohen, sie zu töten. Die Familie sucht verzweifelt Hilfe bei der Polizei.
Die Beamten ermitteln jetzt in drei Richtungen: Erstens gegen die Drohanrufer. Zweitens wegen „falscher Verdächtigung“ gegen den Unbekannten, der Melanie mit der angeblichen Entschuldigung denunziert hat. Und drittens gegen das Mädchen aus dem Video. Es gebe Hinweise, dass es in Bosnien-Herzegowina entstanden ist.
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